Ich schreibe Texte. Für Schulungen, Webseiten und Bücher. Und auch gern für Sie!

Meine Leistungen im Detail

Als PR-Texterin verfasse ich Broschüren, Flyer, Kataloge, Pressemitteilungen, Profile von Firmen und Einzelpersonen; als Ghostwriterin verfasse ich Ihre Memoiren oder anderes, was Sie veröffentlichen wollen, als Redenschreiberin alles, was Sie sagen wollen.

Ein Auszug meiner realisierten Projekte

Zwischen Kapstadt und Krasnojarsk

Ein Tochter-Mutter-Projekt. Marlene und ich erkunden Städte und Länder unserer Vorfahren mit Kamera und Notizbuch. Auf dem Foto ist die Außenmole in Pillau zu sehen. Meine Freundin Ljuba hat mich an einem stürmisch-regnerischen Tag hingeführt. Dort müsse „eine Ostpreußin“ mal gestanden haben, meint sie, die aus der Taiga kommt. Pillau liegt auf dem südwestlichen Zipfel der Samlandhalbinsel. Man überblickt die Bernsteinküste und die Frische Nehrung, wo meine Mutter und ihre Schwestern sich in der Sommerfrische amüsiert haben. Ihre ältere Schwester Gertrud, genannt „Trudel“ oder „Trudchen“ hat in den 1940er Jahren Medizin studiert. In Danzig-Langfuhr. Der derzeit aufstrebende Stadtteil heißt jetzt Wrzeszcz, das können auch Einheimische kaum aussprechen. Man kann dort angesagte Gaststätten wie das „Kurhaus“ und das Geburtshaus von Günter Grass besuchen. An der Langen Brücke in Danzig, der Mottlau-Promenade, stehen Baben. So heißen die Steinfiguren, die unsere prußischen Vorfahren väterlicherseits hinterlassen haben. Sie gehören also auch zur Familie…

Marlene ist einem anderen Vorfahren begegnet: „Mister Holub, I presume?“. Im Museum bei den Viktoriafällen steht eine Büste des Afrikaforschers Emil Holub. Er hatte vor, seinen Lieblingskontinent von Kapstadt bis Kairo zu durchqueren. Das hat er nicht geschafft. Wir recherchieren weiter. Die Mutter war inzwischen in  Sibirien, in Krasnoyarsk, wo Marlenes Urgroßmutter den jungen Holub kennengelernt und in der Alten Apotheke gearbeitet hat. Dort sind in Vitrinen Dinge ausgestellt, die vielleicht durch ihre Hände gegangen sind?

Auf der gleichen Eisenbahnroute wie die junge Apothekenhelferin ist deren neugierige Enkelin dann nach Petropawlowsk gelangt, wo ihre Tante Trudel 1920 geboren wurde und zwar in diesem Krankenhaus (davor steht Alexandra, die so genial war, die Ruine zu „spotten“, die Oma hatte recht: Man trifft in den Weiten Sibiriens wunderbare Menschen!):

Damit ist natürlich noch nicht alles erzählt…Nur eins noch: Entfernte Verwandte der Baben trifft man auch in Kasachstan. Siehe unten.

Die Alster – Geschichte, Landschaft, Wasser und Zukunft des Flusses

Der Hamburger Fotograf Johannes Groht zeigt in fantastischen Landschaftsfotografien die Alster, wie sie noch nicht zu sehen war. Helmut Schreier sinniert über „Das laute Flüstern der Jahrtausende“ und mein Job als literarische Limnologin ist es, Sie in dasnoch namenlose Fließgewässer zu Zeiten der Hammaburg zu entführen. Hamm bedeutet „Flussniederung“. In dieser sumpfigen Marschniederung gleiten wir im 9. Jahrhundert durch das Revier von Kaulbarsch und Flunder. Es liegt im Einflussbereich von Ebbe und Flut. Im Sommer wird das Wasser hier 20 Grad warm und wärmer. Der Untergrund besteht aus feinem Sand, Kies und Schlamm. Der Sauerstoffgehalt ist je nach Gezeit unterschiedlich. Hier leben auch Stör, Dreistachliger Stichling und und viele andere Fischarten. Der namenlose Fluss verzweigt sich in mehrere namenlose Mündungsarme. Die Flussfahrt endet im Strom. Im Mündungsgebiet gab es seinerzeit sicher mehr Flundern als heute. Dieser Plattfisch wird auch Butt genannt, manchmal auch Schrubber, denn er hat eine raue Körperoberfläche mit dornigen Hautwarzen. Und er ist bekannt aus dem Märchen vom Fischer und seiner Frau. Auch die Biologie von Platichtys flesus ist wundersam: So lange die Flunderlarven im freien Wasser leben, haben sie auf jeder Körperseite ein Auge. Sobald sie zum Bodenleben übergehen, wandert das linke Auge auf die rechte Körperseite – meistens. „In der Regel rechtsäugig“ heißt es im Bestimmungsbuch.

Von © Hans Hillewaert, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1798016

Die wundersame Flunder bewohnt Salz-, Brack- und Süßwasser. Zuzeiten unserer limologisch-historischen Exkursion stiegen einzelne Flundern weit hinauf in den Unterlauf. Welches Wesen, welche Wesen hat die Alster heute, welche Qualität hat ihr Wasser? Ist sie noch natürlich? Oder ist das stark verzweigte System aus Kanälen, künstlich angelegten Seen, Teichen und Fleeten ein großes Freizeitgewässer? Wie lebt ein Fisch in der Großstadt? Das alles ist nachzulesen unter:

DIE ALSTER
Das Wesen des Flusses – Ein Buch von Johannes Groht mit Textbeiträgen von Johannes Groht, Karl Dierssen, Helmut Schreier, Alexander Lauterwasser und Vera Stadie.
Themen: Kultur, Landschaft und Geschichte der Alster – Landschaftsfotografie und Mikroskopfotografie – Biologie und Renaturierung
der Alster – Maßnahmen der Initiative „Lebendige Alster“
176 Seiten, 19,5 x 20 cm, gebunden,
Preis: 24,– €
Erschienen im September 2016
Ansprechpartner:
Klaas Jarchow KJM Buchverlag
kjarchow@jarchow-media.de
Mobil 0172 422 42 53
Simrockstraße 9a, 22587 Hamburg
Tel. 040 866 29 655
info@jarchow-media.de

Ein paar Eindrücke aus dem Buch (pdf)

„Einfach göttlich – Lebensmittelproduktion nach religiösen Regeln“

Bei der Recherche für den Beitrag „Einfach göttlich – Lebensmittelproduktion nach religiösen Regeln“, erschienen in Mohltied – Das Besseresser-Magazin für Schleswig-Holstein, Nummer 21, Ausgabe 4 – 2016, haben Regine Christiansen und ich einen Bekannten wiedergetroffen. Fuat Aydemir ist Inhaber der Schlachterei Dogutürk in Haselau. Er schlachtet halal. Das Fleisch ist nicht nur bei Moslems gefragt. Mehr über halal und koscher finden Sie in meinem Blog „Göttlich speisen“.

„Hoodies, Hirschhornsalz und gute Worte – Kleine Läden in der Großen Bergstraße“

Toppaktuell bleibt unser Buch durch extravagante Mieterhöhungen und Ladenschließungen in Altona-Altstadt. Seit wir im März 2014 mit der Recherche in den kleinen Läden begonnen haben, haben fünf von den 36 vorgestellten Geschäften und Gaststätten geschlossen, beziehungsweise ziehen zwangsweise um (Die Schaumstoffschwestern). Unser Softcover, 40 Porträts à zwei Seiten Text und Fotos – durch und durch in Eigenproduktion entstanden, über unsere Webseite erhältlich, ist also das Buch zum Thema Einzelhandel. Alle reden davon, tun Sie etwas: Kaufen Sie bei den kleinen Fachgeschäften statt bei den Ketten oder Onlineshops, sprechen Sie Politiker auf die für Verbraucher unerfreuliche Entwicklung an. Regine Christiansen und ich, die Autorinnen, wünschen uns wie viele andere, dass die Große Bergstraße ihren eigenwilligen Charakter behält. Wenn Sie wissen wollen, wie es weitergeht in Altona-Altstadt finden Sie einige Antworten in meinem Blog „Wie geht es weiter in der Großen Bergstraße? Die Eigentümer entscheiden.“
Lesen Sie hier einen Beispieltext (PDF)

Neue Website-Stories aus der Hand der PR-Texterin

Fachkompetent und fröhlich.
Zum Beispiel:
www.personalraum-spelling.de
www.rückenfitness.com
www.iriskschroeder.de

Komplizierte und komplexe Themen von der Wissenschafts-Journalistin verständlich und vergnüglich gemacht:

Im Auftrag des Forschungszentrums Terramare (heute www.icbm.de) habe ich 2001 eine Broschüre über das Ökosystem Wattenmeer erstellt. Sie scheint in ihrer anschaulichen Art richtungsweisend gewesen zu sein, werde heute noch danach gefragt. Habe die Ergebnisse der Ökosystemforschung, die unter anderem für Fischerei und andere Nutzungen des Wattenmeeres bedeutsam waren, für einen breiten Leserkreis dargestellt und saß dabei zwischen Forschung, Ministerien, Wirtschaft und Öffentlichkeit, zwischen allen Stühlen, wo ich mich am wohlsten fühle.

Nordsee-Broschüre

Für die Broschüre über die Nordsee und die Folgen des Klimawandels, die dort schon vor 15 Jahren verständlich nachzulesen waren, habe ich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Zentrums für Meeres- und Klimaforschung der Hamburger Universität (heute www.cen.uni-hamburg.de) von den Vorzügen der Allgemeinverständlichkeit überzeugt. Darüber haben sich die Entscheider in der Politik ausdrücklich gefreut, als sie das übersichtliche Printprodukt in den Händen hielten. Und immer wieder habe ich erfahren, dass kurze, klare und kompakte Druckerzeugnisse eine größere Wirkung haben als der Verweis aufs Internet.
Lesen Sie hier den Text der Broschüre (pdf)

Leitfaden zu Reformprozessen in Verwaltungen

Empfohlen wurde ich für diesen Auftrag, weil ich für mein gnadenloses Kürzen bekannt war. Und mich rücksichtsvoll in die Leser hineinversetze, in diesem Fall Behördenmitarbeiter mit der weit verbreiteten Angst vor Veränderungen. Habe sie sozusagen mit ihren eigenen Worten und Zitaten „geschlagen“. Genau zuhören lernt man als Reporterin auch. Dass ich selbst keine Expertin für Behörden bin, hat mich vorm Fachchinesisch bewahrt. Da halte ich es mit dem Hamburger Verständlichkeitsmodell von Friedemann Schulz von Thun.
Lesen Sie hier den Text der Broschüre (pdf)

Naturschätze in Hamburg – Gesetzlich geschützte Biotope

Die tollen Fotos waren ein Glücksfall, die Kooperation mit den Auftraggebern in der Hamburger Umweltbehörde und der Grafikerin auch. Solche Projekte leben von einer gelungenen Zusammenarbeit, die habe ich im Laufe der Jahrzehnte sowohl als Teamleiterin, als auch Teamplayerin mit Respekt vor der Kompetenz der anderen gelernt. Der größte Glücksfall ist die Hamburger Natur, die ich inzwischen kenne wie meine Federtasche. Daher leite ich ja auch Exkursionen. Gerne zeige ich Ihnen den Weg in die „Wildnis“.